SAZ, Verlage und Kulturrat:
Spiele in den Sammlungskatalog der Deutschen Nationalbibliothek aufnehmen!

Spieleautor*innen und Spieleverlage treten gemeinsam dafür ein, dass analoge Spiele in den Sammlungskatalog der Deutschen Nationalbibliothek (DNB) aufgenommen werden. Mit dieser Forderung wenden sich die Spiele-Autoren-Zunft e.V. (SAZ) mit knapp 500 Mitgliedern und die im Spieleverlage e.V. zusammengeschlossenen 20 Unternehmen an den Deutschen Bundestag und die Bundesregierung, um die notwendigen gesetzlichen Grundlagen zu schaffen.

Spiele im Sammlungskatalog der DNB – ein Gewinn für alle!

  • Spiele würden sichtbarer als bisher eine Anerkennung als Kulturgut erfahren und ihre gesellschaftliche Bedeutung als Bildungsmedium und in der Soziokultur wäre deutlicher berücksichtigt. Gerade der hohe Standard deutscher Spiele war und ist international beispielgebend. Dies stärkt auch Deutschland als innovativen Kulturstandort.
  • Spiele sowie ihre Autor*innen und Verlage hätten somit eine gesicherte Datengrundlage, z.B. für die Bibliothekstantieme bei der Verwertungsgesellschaft Wort, auf die sie einen Rechtsanspruch haben.

Die Initiatoren freuen sich insbesondere, dass der Deutsche Kulturrat, dem beide Organisationen im Rat für Soziokultur und kulturelle Bildung angehören, sich diese Forderung in einer Erklärung vom 24.06.2015 zu eigen gemacht hat.

Spiele finden sich in fast allen öffentlichen Bibliotheken Deutschlands. 2017 betrug der Bestand in der Rubrik "Non Book" 1.954.954, Entleihungen waren es 4.601.165. "Non-Book" sind zum großen Teil Spiele. Es bleibt daher unverständlich, warum Spiele keinen Eingang in die Deutsche Nationalbibliothek finden.

In den unten stehenden PDFs finden Sie die ausführliche Begründung der Initiatoren sowie einen ergänzenden Vorschlag zur praktischen Umsetzung, der die Verwirklichung des Vorhabens deutlich erleichtern könnte.

Initiatoren: Spiele in den Sammlungskatalog der DNB (PDF)

Deutscher Kulturrat: Analoge Spiele in den Sammlungskatalog der DNB aufnehmen (PDF)