Deutsches Nachwuchs-Spieleautor*innen-Stipendium

2020 macht das Deutsche Nachwuchs-Spieleautor*innen-Stipendium wegen der Corona-Pandemie – ebenso wie das Spieleautor*innnen-Treffen in Göttingen – dieses Jahr eine Pause. Das persönliche Kennenlernen der Kandidaten und das Spielen ihrer Prototypen in Göttingen ist einfach zu wichtig, um hier auf virtuelle Alternativen zurückzugreifen. Alle Informationen zur Bewerbung 2021 werden auf dieser Seite im Frühjahr 2021 veröffentlicht.

Das Deutsche Nachwuchs-Spieleautor*innen-Stipendium soll jungen Talenten Einblicke in unterschiedliche Bereiche der Spieleszene ermöglichen. Dadurch soll nicht nur der Blick für die reine Autorentätigkeit geschärft werden, auch Einblicke in die Verlagsarbeit, in den Spielwarenhandel sowie die Vermittlung von spieltheoretischem Wissen gehören zu den Inhalten der verschiedenen Praktika über einen Zeitraum von insgesamt vier Wochen. Abschließend erstellen die Stipendiaten einen Praktikumsbericht, der auf der Seite des Spiel des Jahres e.V. und der Spiele-Autoren-Zunft (SAZ) veröffentlicht wird.

Begründer des Stipendiums war Friedhelm Merz im Jahr 1995. Nach seinem Tod führte der Verein Spiel des Jahres seine Idee fort, indem er für das Stipendium eine Fördersumme von zurzeit 3000 Euro bereitstellt, die Fahrtkosten und Spesen der Stipendiat*innen abdeckt. 2020 hat die SAZ die Organisation des Stipendiums übernommen, während der Verein Spiel des Jahres weiterhin als Sponsor auftritt. Hinzugekommen sind die spielbox®  als Medienpartner sowie das Sächsisches Institut Spiel für die Vorauswahl der Einsendungen.

Auf dem Spieleautor*innen-Treffen in Göttingen begutachtet eine unabhängige Jury aus zwei von der SAZ benannten Personen sowie dem Preisträger des Vorjahres die vorgestellten Prototypen der fünf Kandidat*innen aus der Vorauswahl. Der oder die Sieger*in wird dann in Göttingen prämiert.

Gewinner des Stipendiums 2019

Michael Modler konnte 2019 die Jury überzeugen und das Stipendium gewinnen. Foto: W. Herold © 2019

Einen Rückblick auf die vergangenen Preisträger finden Sie hier.