Deutsches Nachwuchs-Spieleautor*innen-Stipendium

Für 2022 hoffen wir, das Deutsche Nachwuchs-Spieleautor*innen-Stipendium wieder während des Spieleautor*innen-Treffen in Göttingen vergeben zu können.

Das Deutsche Nachwuchs-Spieleautor*innen-Stipendium soll jungen Talenten Einblicke in unterschiedliche Bereiche der Spieleszene ermöglichen. Dadurch soll nicht nur der Blick für die reine Autorentätigkeit geschärft werden, auch Einblicke in die Verlagsarbeit, in den Spielwarenhandel sowie die Vermittlung von spieltheoretischem Wissen gehören zu den Inhalten der verschiedenen Praktika über einen Zeitraum von insgesamt vier Wochen. Abschließend erstellen die Stipendiaten einen Praktikumsbericht, der auf der Seite des Spiel des Jahres e.V. und der Spiele-Autoren-Zunft (SAZ) veröffentlicht wird.

Begründer des Stipendiums war Friedhelm Merz im Jahr 1995. Nach seinem Tod führte der Verein Spiel des Jahres seine Idee fort, indem er für das Stipendium eine Fördersumme von zurzeit 3000 Euro bereitstellt, die Fahrtkosten und Spesen der Stipendiat*innen abdeckt. 2020 hat die SAZ die Organisation des Stipendiums übernommen, während der Verein Spiel des Jahres weiterhin als Sponsor auftritt. Hinzugekommen sind die spielbox®  als Medienpartner sowie das Sächsisches Institut Spiel für die Vorauswahl der Einsendungen.

Nach der Vorauswahl begutachtet eine unabhängige Jury aus zwei von der SAZ benannten Personen sowie dem Preisträger des Vorjahres die vorgestellten Prototypen der fünf Kandidat*innen aus der Vorauswahl. Der oder die Sieger*in wird voraussichtlich während des Spieleautor*innen-Treffens in Göttingen am 12. Juni 2022 prämiert.

Die Anmeldung zum Stipendium wird ab Februar 2022 möglich sein.

Gewinner des Stipendiums 2021


Richard Lenherr konnte 2021 die Jury überzeugen und das Stipendium gewinnen. Hier stellt er sich selbst vor.

Alle Nominierten aus dem Jahr 2021 werden auf der Seite spieleautorinnen-treffen.de präsentiert.

Einen Rückblick auf die vergangenen Preisträger ist bei der Jury Spiel des Jahres nachzulesen.