SAZ: Klare Position gegen Rassismus und für Toleranz

In der letzten Zeit gab es gegenüber Spieleautor*innen (keine SAZ-Mitglieder) den Vorwurf rassistischer bzw. diskriminierender Äußerungen. Wir möchten hiermit unterstreichen, dass sich die Spiele-Autoren-Zunft schon seit ihrer Gründung gegen jegliche Diskriminierung und für eine Kultur der Toleranz einsetzt.

Der Vorstand der Spiele-Autoren-Zunft (SAZ) hat daher 2018 auch die Initiative deutscher Spielejournalisten „Spielend für Toleranz – Gegen Rassismus und Fremdenfeindlichkeit“ unterstützt und damit klar gegen solche Tendenzen Stellung bezogen.

Eines der Hauptziele der SAZ ist seit ihren Anfängen, die Anerkennung von Spieleautor*innen zu verbessern. Hier sind wir ein gutes Stück vorangekommen und sehen uns nun auch in der Verantwortung – im Rahmen unserer Möglichkeiten –, gesellschaftlich Stellung zu beziehen und für mehr Achtsamkeit, z.B. bei sozialen und historischen Themen, zu sensibilisieren.

Wir haben deshalb beschlossen, eine Arbeitsgruppe ins Leben zu rufen. Diese wird beauftragt, in den kommenden Monaten einen ersten Entwurf eines „Codex für Respekt und Verantwortung“ zu erarbeiten. Dieser Codex soll in der Spielebranche – nicht nur bei Spieleautor*innen – ein größeres Bewusstsein für Toleranz, Rassismus in allen Formen, Gleichberechtigung sowie für den sensiblen Umgang mit historischen und kulturellen Themen schaffen.

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