Börsenblatt: Das Prinzip Verlag

Ja, wenn es denn so wäre ...

Die bekannte Krimi-Autorin Zoë Beck schreibt in einem Gastkommentar auf der Website des Börsenblatts – Wochenmagazin für den Deutschen Buchhandel, warum Autoren Verlage brauchen.

Zitat: "Mir gefällt Paragraf 1 des deutschen Verlagsgesetzes: "Durch den Verlagsvertrag über ein Werk der Literatur (…) wird der Verfasser verpflichtet, dem Verleger das Werk zur Vervielfältigung und Verbreitung für eigene Rechnung zu überlassen. Der Verleger ist verpflichtet, das Werk zu vervielfältigen und zu verbreiten." Was nichts anderes bedeutet als: Einer schreibt etwas, und der andere nimmt Geld in die Hand, um das Geschriebene zu vermarkten. Das leuchtet mir ein, und ich weiß auch nicht, was an diesem System falsch sein soll."

Dem kann man im Prinzip nur voll zustimmen ... wäre da nicht der Ravensburger Spieleverlag, der plötzlich Autoren für die Kosten an TV-Werbung zur Kasse bittet. Sind Spieleautoren nur Autoren 2. Klasse?

Link zum Beitrag vom 25.10.2012

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