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Die Rechte für diverse digitale Verwertungsformen und die Konditionen dafür nehmen an Bedeutung zu. Das zeigt auch ein Rechtstreit des polnischen Autors Andrzej Sapkowski, dessen Bücher als Vorlage für digitale Spiele verwendet wurden. Nach einer langen Auseinandersetzung kam es jetzt zu einem Vergleich.


Die Nachfrage nach Spielen ist auch 2018 wieder gewachsen, stellt der Spieleverlage e.V. als Zusammenschluss von 20 deutschsprachigen Spieleverlagen fest. In Deutschland wird kontinuierlich mehr gespielt, wie das Branchenwachstum für Gesellschaftsspiele im vergangenen Jahr um rund 9% zeigt.


Seit der Mensch Muße hat, taktisch denkt und sein Glück wägt, gibt es Gesellschaftsspiele.Erstaunlich also, dass das Brett- und Kartenspiel in der deutschen Wahrnehmung ein Schattendasein fristet. Noch erstaunlicher ist, dass allenfalls der gesellschaftliche Nutzen, fast nie der kulturelle Wert des Gesellschaftsspiels erwähnt wird.


Seit 2009 kämpfte die Illustratorin Heike Wiechmann vor Gericht um Anerkennung ihrer Urheberrechte für den von ihr designten „Geburtstagszug“ und der „Geburtstagskarawane". Jetzt endlich wurde der 10-jährige Rechtsstreit mit einem Vergleich beendet.


Synes Ernst, ehem. Vorsitzender der Jury Spiel des Jahres, spielt gern auch mal digitale Versionen seiner Lieblingsspiele. Aber er vermisst das Erlebnis mit seinen Mitspielern. Sein Fazit: "Solche Emotionalität bietet mir das Spielen auf Tablet und Smartphone nicht. Es ist halt doch nicht das Gleiche!"


Uwe Rosenbergs „Bohnanza“ – im Programm von Amigo – wurde kürzlich mehrfach plagiiert und unter anderem Design auf Kickstarter angeboten. Amigo wies dies detailliert nach und kritisierte das in einer Pressemitteilung. Von juristischen Schritten wie z.B. einer Abmahnung war nichts zu hören.


Die Illustratoren Organisation (IO) hat ein umfassendes Honorarwerk vorgelegt. Dieses bietet eine breite Übersicht von aktuellen Honorarhöhen und Konditionen zu nahezu allen Anwendungsbereichen der Illustration – auch für Spiele.


Auf der Berliner Konferenz der Initiative Urheberrecht am 19.11.2018 zum Thema "Perspektiven des Urheberrechts im Informationszeitalter" trat Kulturstaatsministerin Monika Grütters der im Netz weit verbreiteten Gratismentalität entgegen und warb für die geplante EU-Urheberrechtsreform.


Auf den Internationalen Spieltagen SPIEL’18 in Essen fand am 25. Oktober erstmals ein öffentliches Gespräch zwischen Vertretern des analogen Spiels und der Politik statt. Dabei wurde nach Möglichkeiten gesucht, das analoge Spiel verstärkt gesellschaftlich zu verankern. Die komplette Version und eine Kurzversion der Videoaufzeichnung sind jetzt online.


Das Titelthema der aktuellen Ausgabe von GEO 11/2018 lautet "Das spielerische Leben. Warum Spielen so wichtig für uns ist. Und was wir dabei lernen". Die Zeitschrift SOZIOkultur widmet das aktuelle Heft 3/18 dem Thema "Spielen" und zeigt auf, welche gesellschaftliche Bedeutung Spiel in seiner gesamten Bandbreite haben kann.


Der ehememalige Vorsitzende der Jury Spiel des Jahres plädiert für eine Spielekritik, die sich einen Vergleich mit der Literaturkritk nicht zu scheuen braucht und kommt zu dem Fazit, dass gute Kritik das Spielerlebnis ins Zentrum stellt - nicht das Nacherzählen der Spielregel.


Einige Mitglieder der Jury Spiel des Jahres haben die Initiative „Spielend für Toleranz“ gestartet, der sich inzwischen u.a. auch viele Spieleblogger und Spielewebseiten angeschlossen haben.  Die Spiele-Autoren-Zunft (SAZ) unterstützt diese Aktion ...


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