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Auf dem kommenden 36. Spieleautoren-Treffen in Göttingen am 10. und 11. Juni 2017 vergibt der Verein "Spiel des Jahres" seinen Förderpreis für Nachwuchsautoren. Die Bewerbungsfrist läuft noch bis zum 9. Mai 2017.


Die Neue Züricher Zeitung hat die langjährige Rubrik mit Spielrezensionen von Tom Felber aus der Printausgabe verbannt. Anstelle von Förderung wird das Kulturgut Spiel einer "Readerscan-Untersuchung" geopfert. Synes Ernst beklagt zu Recht in seiner Kolumne "Der Spieler" diesen Verlust, denn 19 Jahren lang hatte die Spielkritik unter dem Titel «Faites vos jeux» einen festen Platz in der NZZ. Vielleicht sollten sich im Land der Volksabstimmungen auch zu diesem Thema möglicht viele spielbegeisterte Menschen gegenüber der NZZ artikulieren.

Lesen Sie hier den kompletten Artikel (Link zum Beitrag vom 25.02.2017)


Die großen amerikanischen Spieleverlage verschweigen meist die Namen der Erfinder und Spieleautoren ihrer Produkte. Leider! Noch! Doch es gibt bei den kleineren Verlagen auch in den USA erfreuliche Tendenzen. Ein gutes Beispiel bietet Educational Insights. In einem Interview mit CHITAG erklärt die General Mangerin Lisa Guili die Gründe, warum der Verlag Namen, Foto und Biografie der Autoren auf jeder Packung abdruckt. Gründe, von denen auch deutsche und europäische Verlage noch etwas lernen können.

Link zum Interview (in englischer Sprache)


Der EuGH hat mit Urteil vom 25. Januar 2017 auf Vorlage des polnischen Obersten Gerichtshofs entschieden, dass eine nationale Regelung, nach der ein Rechtsinhaber, dessen Urhebervermögensrechte verletzt wurden, eine Wiedergutmachung des verursachten Schadens durch Zahlung einer Geldsumme verlangen kann, die dem Doppelten oder sogar Dreifachen einer angemessenen Vergütung entspricht, die für die Erteilung zur Nutzung des betroffenen Werks zu entrichten gewesen wäre, nicht gegen Europarecht verstößt. Dabei ist kein Nachweis des tatsächlichen Schaden erforderlich ... meldet das Institut für Urheber- und Medienrecht in München.


Der bekannte Spieleautor Dr. Reiner Knizia und Mitglied der SAZ informierte uns, dass er die Spielereihe, die unter den Titeln EINFACH GENIAL bzw. INGENIOUS bekannt wurde, unter dem neuen Namen AXIO fortsetzen will. Hintergrund sind Rechtsstreitigkeiten mit dem Inhaber eines Teils der Vermarktungsrechte, Sophisticated Games in England, der den ursprünglichen Titel als Marke eingetragen hat und von dem Kosmos und dessen Softwareverlag USM die deutschsprachigen Rechte als Unterlizenz erworben haben.


Die Spiele-Autoren-Zunft (SAZ) hat ihr Gründungsmitglied und ihren ersten Vorsitzenden (1991–1993) verloren. Der Spiel- und Buchautor Hajo Bücken verstarb am 30.12.2016 in Berlin im Alter von 72 Jahren.


Der Deutsche Bundestag hat am 15.12.2016 in 2. und 3. Lesung die Gesetzesnovelle zum Urhebervertragsrecht sowie eine Ergänzung des Gesetzes für die Verwertungsgesellschaften verabschiedet.


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