Aktuelles

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Aufgrund letzter Ereignisse unterstreicht die Spiele-Autoren-Zunft, dass sie sich schon seit ihrer Gründung gegen jegliche Diskriminierung und für eine Kultur der Toleranz einsetzt. Eine international besetzte Arbeitsgruppe soll jetzt einen "Codex für Respekt und Verantwortung" erarbeiten und zur Diskussion stellen.


Die Spielebranche verzeichnete im Coronajahr 2020 ein überdurchschnittliche Nachfrage, wie der Spieleverlage e.V. meldete. Damit setzt sich der positive Trend der letzten fünf Jahre fort. So hat sich der gesamte Spielemarkt um 21% gegenüber dem Vorjahr gesteigert und ist damit mehr als doppelt so stark gewachsen wie die allgemeine Spielware (+9%).


Die Welt berichtet über Inka und Markus Brand die mit ihren EXIT-Spielen im Jahr 2020 sogar Monopoly von Platz 1 als erfolgreichste Brettspielmarke verdrängen konnten.

Sie erzählen, wie sie zum Spieleentwickeln gekommen sind und mittlerweile davon leben können.

Link zum Bericht in der Welt vom 0.02.2021


Die Spielwarenmesse hat am 25. Januar eine digitale Produktvorschau veröffentlicht, die Präsenzmesse wurde ja auf den Juli verschoben. Dabei fällt leider auf, das fast alle Verlage die Namen der Spieleautor*innen im Beschreibungstext nicht nennen. Ausnahmen sind moses. und Schmidt Spiele.


Die Initiative Urheberrecht hat eine Podcastserie mit Persönlichkeiten aus Kunst und Kultur gestartet, die neben ihrem kreativen Schaffen für die Rechte von Künstler*innen und Urheber*innen kämpfen. Ziel ist es, die Wechselwirkung von Schaffenskraft, Werknutzung und Urheberrecht allgemeinverständlich und praxisnah aufzuzeigen.


In SAZ Talk Nr. 1 haben wir rückblickend die Tür zum Jahr 2020, aber auch die Tür zum Jahr 2021 geöffnet.


Der Vorstand der SAZ hat sich entschlossen, den neuen Muster-Lizenzvertrag „Spiele“ nicht nur den Mitgliedern der SAZ zur Verfügung zu stellen, sondern allen interessierten Spieleautor*innen und Spieleverlagen. Auf diese Weise wollen wir dazu beitragen, dass sich faire Konditionen für Spieleautor*innen möglichst umfassend durchsetzen.


Trotz Smartphones und Streaming sind Brettspiele beliebter, als sie es je waren. Den Spieleautor*innen und Spielverlagen gehen die Ideen nicht aus, und Spieleforscher ermitteln, was ein Spiel wirklich spannend macht. Ergänzend dazu noch ein Interview mit dem Spieleautor Reiner Knizia.


Historische Brettspiele erfreuen sich bei Menschen aus allen Gesellschaftsschichten großer Beliebtheit, aber ihre Autoren sind überwiegend weiße Männer. Der Zenobia Award hofft, dies zu ändern, indem er Spielentwicklungen von Menschen aus benachteiligten Gruppen fördert.


Als Ergebnis der 8. Urheberrechtskonferenz am 16. November 2020 hat die Initiative Urheberrecht ihre Hauptforderungen zum Referentenentwurf des Bundesjustizministeriums zur Umsetzung der neuen EU-Urheberrechtsrichtlinie (DSM-Richtlinie) zusammengefasst.


Seit Jahren setzt sich die Spiele-Autoren-Zunft (SAZ) dafür ein, analoge Spiele in den Sammlungskatalog der Deutschen Nationalbibliothek aufzunehmen. Heute stellt die FDP-Fraktion im Deutschen Bundestag einen entsprechenden Antrag.


"Eine wunderbare Initiative", mit diesen Worten lobte Bundeskanzlerin Angela Merkel das "Spielecafé der Generationen" aus Pfarrkirchen. Für sein Engagement wurde das soziale Projekt mit dem Sonderpreis im Startsocial-Wettbewerb ausgezeichnet.


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