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ALEX-Preisträger 2015

Die Jury des ALEX-Medienpreises der Spiel-Autoren-Zunft (SAZ) hat folgende Print-Serie mit dem ALEX-Medienpreis 2015 ausgezeichnet:

  • Spiele- und Rätselwochen, Konzept: Christian Pack, erschienen in den Printmedien der Mediengruppe Oberfranken 9-10/2014. Link zu den Beiträgen

Die sechsteilige Serie ist in mehreren regionalen Tageszeitungen der Region Oberfranken erschienen. Der Leser erhält Einblicke in die Fertigung von Brettspielen, es wird auf traditionelle Kartenspiele wie Schafkopf eingegangen oder es werden Spielegruppen vor Ort porträtiert. Auch der Umstand, dass bei Rätseln und Spielen oft andere Denkweisen als üblich nötig sind, kommt nicht zu kurz. Dies wird beispielsweise in einem Artikel über eine Japanerin deutlich, die sich zum Ziel gesetzt hat, das 1000 Jahre alte japanische „Shogi“ in Deutschland bekannter zu machen – unter anderem mit ihrer selbst entwickelten Einstiegsvariante mit weniger Steinen und Tiersymbolen statt japanischer Schriftzeichen.

Insbesondere den seriellen Charakter, der dem Leser wöchentlich unterschiedliche Aspekte des Themas Spiel näherbringt, befand die Jury als preiswürdig. Auch die zum Konzept gehörende regionale Anbindung schlägt eine gelungene Brücke zwischen dem Leser und dem Kulturgut Spiel, das ihm auf vielfältige Weise nahegebracht wird.

In den Augen der Jury kommt dieser Serie Vorbildcharakter zu. Sie kann andere Redaktionen anregen, ähnliche Serien zum Thema Spiel in Angriff zu nehmen. Das Kulturgut Spiel ist breit gefächert und bietet genügend Stoff für solche thematisch eingebundene Serien, gerade auch in regionalen Tageszeitungen.

ALEX-Preisträger 2014

Die Redaktion mit Jonathan Focke sowie die Autoren Ilka aus der Mark, Jens Hahne, Mike Schaefer und Silvio Wenzel erhalten zu gleichen Teilen den ALEX-Medienpreis 2014 für ihren Beitrag Die geheimnisvolle Welt des Spielens in der Sendereihe des WDR Quarks & Co.

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Focke und dem Autorenteam ist es in der 45-minütigen Sendung exzellent gelungen, dem Zuschauer nahezubringen, welche zentrale Rolle das Spiel und das Spielen in der menschlichen Entwicklung spielt.

Das Kind erfährt im Spiel einen Zugang zur Welt, trainiert seine Sinne, seinen Körper und beginnt sich eigene Ziele zu setzen. Es ahmt das Tun von Erwachsenen im Rollenspiel nach, lernt sich in sein Gegenüber hineinzuversetzen, Regeln zu beachten und Strategien zu entwickeln, um im Rahmen des Regelwerks seine Ziele zu erreichen.

Die geschichtliche Entwicklung der Gesellschaftsspiele wird gestreift. Dabei wird auch dargelegt, dass Frauen anders spielen, wobei sich die Experten über die zentrale Frage, warum dies so ist, noch streiten. Ein Blick auf die neuesten Entwicklungen (Gamification; Apps) rundet das Bild ab.

Die Umsetzung des komplexen Themas ist sehr gut gelungen, wobei geradezu spielerisch alle Register des Mediums Fernsehen gezogen werden. Die Erklärungen sind verständlich, humorvoll und werden durch Animationen perfekt unterstützt. So gelingt es Focke und dem Autorenteam, den Zuschauer gleichzeitig kurzweilig und tiefgreifend zu informieren – und sich auf diese Weise um das Kulturgut Spiel verdient zu machen.

ALEX-Preisträger 2013

Anne Katrin Schade (Text) und Max Fiedler (Illustration) erhalten den ALEX-Medienpreis 2013 zu gleichen Teilen für ihren Beitrag „Wie ein Spiel entsteht“ – erschienen in „Dein Spiegel“, Ausgabe 3/2012.

Der Artikel lässt gute Faktenrecherche erkennen und beschreibt kenntnisreich den nicht einfachen Weg von einer ersten Idee zu einem produzierten Spiel. Preiswürdig wird das Ganze in den Augen der Jury dadurch, dass es sich nicht um einen geschriebenen Artikel im herkömmlichen Sinne handelt, sondern um einen, so nennen wir das für uns ab jetzt, „Cartoonikel“. Max Fiedler begleitet mit liebevollen Zeichnungen die dem Hirn des Spieleautors entsprungene Idee auf ihrem Weg. Bildlich wird uns vor Augen geführt, was es heißt einen Prototypen zu basteln, der sich diversen Testrunden stellen muss, bevor er sich auf den Weg zu einem Verlag machen kann, verbunden mit der Hoffnung, dass die Idee Gnade vor den Augen der Redakteure findet, damit ein Verlag das Spiel produziert und in den Handel bringt.

Erstmals seit 2009 vergibt die ALEX-Jury dieses Jahr wieder einen Sonderpreis. Preisträger ist der Journalist und Blogger Udo Bartsch für seine Rezension „Und das Volk nannte es Spielreiz“ in der „Spielbox“ 1/2012.

In satirisch überspitzter Bibeltext-Manier wird hier das komplexe Aufbau-Spiel „Ora et Labora“ von Uwe Rosenberg präzise erläutert. Mit einer Mischung aus Lakonik und sakraler Schwelgerei schafft es Bartsch, den Leser lachen, staunen und begreifen zu lassen. Ein derart dichter, geschliffener und gleichzeitig leichtfüßiger Text, der einfach Spaß macht, ist im Genre der Spiele-Rezension eine Besonderheit mit Vorbildcharakter.

Die ausführliche Würdigung der Jury finden Sie hier.

ALEX-Preisträger 2012

Sebastian Wenzel erhält den ALEX-Medienpreises 2012 für seinen Artikel „Auferstanden aus Kopien“ — erschienen bei „Spiegel online“ im Oktober 2011. Wenzel, der sich als Journalist und Blogger u.a. auf Gesellschaftsspiele unter allen erdenklichen Aspekten spezialisiert hat, weist durch seinen Artikel auf ein bisher kaum beachtetes Phänomen hin, den Nachbau von erfolgreichen Spielen aus dem Westen durch Spiele-Liebhaber in der DDR.

Nach Meinung der Jury des ALEX-Medienpreises hat sich Sebastian Wenzel mit diesem historischen Phänomen und dessen aktueller Aufarbeitung widmenden Artikel im besten Sinne um das Kulturgut Spiel verdient gemacht. Die ausführliche Begründung der Jury finden Sie hier.

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Zum gleichen Thema brachte der WDR am 24.01.2012 einen Filmbeitrag, der eine gute visuelle Ergänzung zu dem preisgekrönten Artikel darstellt: Link zur ARD-Mediathek. Auch der MDR brachte am 14.12.2011 einen Beitrag.

De Exponate dieser Spielesammlung wurden erstmals im Deutschen SPIELEmuseum in Chemnitz der Öffentlichkeit vorgestellt, anschließend wurde sie auch an anderen Orten gezeigt. Link zur Website der Organisatoren

ALEX-Preisträgerin 2011

Kathrin Hartmann erhält den ALEX-MEdienpreis 2011 für ihren Artikel "Jugendwahn" im Familienmagazin Nido. Sie setzt sich in diesem sorgfältig recherchierten Artikel informativ und kritisch mit dem Markt für Kinderspiele und Kinderspielzeug auseinander. Sie weist auf eine Tendenz hin, dass die Verlage und Firmen dazu neigen, die Altersangaben für ihre Produkte möglichst niedrig anzusetzen. Von den Eltern im besten Glauben erworben, kann diese Tendenz allerdings zu Überforderung bei den Kindern und Frust bei den Eltern führen.

Eingehend betrachtet die Autorin verschiedene Aspekte des Themas und lässt Experten zu Wort kommen. Sie beschreibt auch, wie sich die Verlage der anspruchsvollen Aufgabe stellen, ein passendes Spiel oder Spielzeug zum jeweiligen Alter zu entwickeln.

Der Artikel sensibilisiert die Käufer von Kinderspielen und Kinderspielzeug für dieses wichtige Thema und könnte für einige Verlage und Firmen durchaus als Anlass dienen, ihre „Altersangaben“ genauer zu hinterfragen, um unnötig unzufriedene Käufer zu vermeiden.

Kathrin Hartmann hat sich mit ihrem aufklärerischen Artikel im besten Sinne um das Kulturgut Spiel verdient gemacht.

Link zum Beitrag - PDF-Download (144 KB)

ALEX-Preisträger 2010

Florian Felix Weyh erhält den ALEX-Medienpreis 2010 mit seinem Radiofeature "Bei Halma gibt's keinen Elfmeter" im Deutschlandfunk am 22.11.2009. Diese Sendung unter der Regie von Rita Höhne und der redaktionellen Betreuung durch Tanja Runow lässt die Zuhörer in ein außergewöhnliches Hörspiel eintauchen, in dem sie selbst Teil des Spiels werden.

Die Hörer/innen werden angeregt, sich über Sinn und Einfluss von Spielregeln Gedanken zu machen. Dabei überzeugt die Idee, ein Hörspiel über Spielregeln selbst mit einer Regel für ein neues Spiel zu unterlegen, das die drei am Thema interessierten Protagonisten, mit Argumentationshilfe von sechs Experten, im Feature spielen. Diese Verknüpfung und die daraus entstehende Dynamik lassen keine Langeweile aufkommen und verlangen konzentriertes Zuhören, das mit fundierten Ansichten zum Thema Spielregeln nicht nur im Spiel belohnt wird.

Weyhs Beitrag zeigt auf, wie tief Spiele und ihre Regeln in unserer Kultur verwurzelt sind. Er macht dies erlebbar, fordert zum konsequenten Weiterdenken auf, statt mit Informationen aufzutrumpfen, nimmt sich die Zeit zur Entfaltung des Themas und stellt ein einzigartiges Beispiel für „spielerischen Journalismus“ dar. Hiervon, liebe Publizisten, in Zukunft bitte mehr!

Link zur Kurzbeschreibung der Sendung
Hörprobe (7:09 von 54:14 Minuten - mp3-Download 5 MB)
Link zur Website von Florian Felix Weyh

ALEX-Preisträger 2009

Jörg Köninger erhält den mit 1.000 Euro dotierten ALEX-Medienpreis 2009 für seine anschauliche und unterhaltsame Videoreview des Spiels „Didi Dotter“ von Ariel Laden, erschienen bei Zoch. Der Beitrag auf www.cliquenabend.de zeigt beispielhaft, wie durch die Nutzung neuer Medien Menschen für Spiele zu begeistern sind.
Link zur Beitrag (Website)

Sonderpreis „Medien ALEX“ 2009

Der Bayerische Rundfunk, Studio Franken, Redaktion Fernsehen Wirtschaft erhält diesen Sonderpreis für hervorragende journalistische Leistungen und die langjährige Berichterstattung über das Kulturgut Spiel. Der Bayerische Rundfunk hat es durch seine nun schon über 30-jährige Berichterstattung verstanden, das Kulturgut Spiel, insbesondere mit den dahinter stehenden Autoren, in anerkennender Weise dem interessierten Fernsehzuschauer näher zu bringen. Die SAZ spricht der Redaktion dafür ihre besondere Anerkennung aus.

ALEX-Preisträger 2008

Stefanie Hiekmann erhält den mit 1.000 Euro dotierten ALEX-Medienpreis 2008 für
Ihr Interview „Soft Skills – Spielen für die Karriere“ mit den Spieleautor Kai Haferkamp. Der Beitrag erschien auf FOCUS Online im November 2007. Das Interview stellt in kompakter und anschaulicher Weise vergleichbare Lernerfahrungen beim Brettspiel und im beruflichen Coaching dar und zeigt damit auf, welches Potenzial die persönliche Spielerfahrung für Alltag und Berufsleben zur Verfügung stellen kann.
Link zum Beitrag (Website)

Eine lobende Erwähnung erhielten folgende Journalisten und ihre Beiträge:

Valentina Hirsch stellt in ihrem Feature „Von Magiern und Kriegern – das zweite Ich“ in hervorragender Weise die Faszination und die gesellschaftliche Relevanz von Online-Rollenspielen dar. Der Beitrag wurde auf 3 SAT (Neues Spezial) am 22.04.2007 gesendet.
Link zum Download beim ZDF (mp4 – 76,5 MB)

Wolfgang Bauer beleuchtet in seiner Reportage „Das Leben der Spielemacher“ mit besonderem journalistischem und politischem Engagement die vielfach umstrittene Spielwarenproduktion in China. Der Beitrag erschien am 19.08.2007 in DER TAGESSPIEGEL, sowie am 17.08.2007 auf FOCUS Online (dort unter seinem Pseudonym W. Mendel).
Link zum Beitrag auf Focus Online (Website)

ALEX-Preisträger 2007

Almut Schnerring & Sascha Verlan erhalten den mit 1.000 Euro ALEX-Medienpreis 2007 für ihr Radiofeature „Der hungrigste Spieler beginnt – Spiele und ihre Erfinder“. Der Beitrag wurde auf SWR2 am 12. November 2006 gesendet.  Die beiden Autoren haben die Möglichkeiten des Mediums in hervorragender Weise genutzt und so das Thema "Spiele erfinden" zu einem anregenden und fesselnden Hörerlebnis gemacht. Beide arbeiten als Team in ihrer Bornheimer WortundKlangKüche.
Link zur Hörprobe (mp3 – 10,8 MB)

Eine lobende Erwähnung erhielt folgender Journalist und sein Beitrag:

Jens Bergmann beschreibt In seinem Artikel „Der Sandkasten des Saarlandes“ die Anwendung von Spielen in gesellschaftlichen Veränderungsprozessen und beleuchtet damit ein bisher wenig bekanntes Thema. Der Beitrag erschien bei brand eins im Heft 8/2006.
Link zum Beitrag (Website)

ALEX-Preisträger 2006

Marc Engelhardt, freier Journalist in Hamburg, Thilo Mischke, bis vor kurzem Volontär beim GEE Magazin in Hamburg und Stefan Olschewski, freier Journalist in Gladbeck, erhalten zu gleichen Teilen den mit 1.000 Euro dotierten ALEX-Medienpreis 2006.

Marc Engelhardt verschafft mit seinem Internet-Beitrag „Spieleautoren empfehlen Spiele“ einen weiten Blick auf den Spielemarkt und ermöglicht es der Öffentlichkeit, einen persönlichen Bezug zu SpieleautorInnen und ihren Neuerscheinungen herzustellen. Der Beitrag erschien am15.12.2006 auf der Website des NDR.
Beitrag leider nicht mehr abrufbar

Thilo Mischke stellt mit seinem Print-Beitrag „Lauschangriff“ fesselnd und sehr verständlich dar, wie ein blinder Jugendlicher seine Leidenschaft Spielen auslebt. Der Artikel erschien im GEE Magazin im September 2005.
Link zum Beitrag (Website)

Stefan Olschewski stellt mit seinem Hörfunk-Beitrag „Piratenbucht“ sehr lebendig und gut strukturiert das Spiel als kommunikatives und unterhaltsames Erlebnis dar. Der Beitrag wurde 2005 auf Radio FLR gesendet.
Link zum Beitrag (mp3 – 3,5 MB)

ALEX-Preisträger 2005

Thilo Mischke erhält den ALEX-Medienpreis 2005 für seinen Artikel „Planspiel Ost“. Der Beitrag stellt das Erlebnis Spiel und die gesellschaftliche Bedeutung des Spiels in der DDR besonders unterhaltsam und verständlich dar. Er erschien im GEE Magazin 09/2004.
Link zum Beitrag (Website)

Eine lobende Erwähnung erhielten folgende Journalisten und ihre Beiträge:

Udo Bartsch mit seinem Artikel „Spielen in Japan und Südkorea“, in dem er den Spieletrend in Asien außerordentlich fundiert darstellt. Der Beitrag erschien in dem Spielemagazin FAIRPLAY Nr. 69/2005.
Link zum Beitrag (PDF – 6 MB)

Christina Puhlmann mit ihrer Rezension „Die Höhle des Drachen“, in dem sie das Spieleerlebnis besonders kreativ und unterhaltsam vermittelt. Der Beitrag wurde auf NDR Info in der Sendereihe Mikado am 14.03.2004 gesendet.
Link zum Beitrag (mp3 – 7,5 MB)

Wilhelm Schmid
mit seinem Artikel „Ist das Leben ein Spiel?“. Der Beitrag
schlägt eine Brücke zwischen Leben und Spielen und veranschaulicht in besonderer Weise, wie Spielen ein ständigen Bestandteil unseres Alltags ist. Er erschien in der Zeitschrift PSYCHOLOGIE HEUTE im Mai 2004.
Link zum Beitrag (PDF – 2,1 MB)