Preisträger und Nominierungen für den ALEX-Medienpreis 2012
Die Spiele-Autoren-Zunft e.V. (SAZ) vergibt den mit 1000 Euro dotierten ALEX-Medienpreis im Jahr 2012 zum 8. Mal. Die Preisverleihung findet anlässlich der Internationalen Spielwarenmesse in Nürnberg am Abend des 04. Februar 2012 während der traditionellen SAZ-Party im Literaturhaus statt.
Die Jury setzte sich aus folgenden Personen zusammen: Günter Burkhardt (SAZ), Daniel Danzer (SAZ), Jürgen Grunau (SAZ), Jo Müller (SWR), Oliver Seibold (PRINZ Stuttgart).
Preisträger des ALEX-Medienpreises 2012 ist Sebastian Wenzel
für seinen Artikel „Auferstanden aus Kopien“ —
erschienen bei „Spiegel online“ im Oktober 2011
Wenzel, der sich als Journalist und Blogger u.a. auf Gesellschaftsspiele unter allen erdenklichen Aspekten spezialisiert hat, weist durch seinen Artikel auf ein bisher kaum beachtetes Phänomen hin, den Nachbau von erfolgreichen Spielen aus dem Westen durch Spiele-Liebhaber in der DDR.
Nach Meinung der Jury des ALEX-Medienpreises hat sich Sebastian Wenzel mit diesem historischen Phänomen und dessen aktueller Aufarbeitung widmenden Artikel im besten Sinne um das Kulturgut Spiel verdient gemacht.
Die ausführliche Begründung der Jury finden Sie hier.
Zum gleichen Thema brachte der WDR am 24.01.2012 einen Filmbeitrag, der eine gute visuelle Ergänzung zu dem preisgekrönten Artikel darstellt.
Nominiert zum ALEX-Medienpreis waren ferner:
Bretter, die die Welt begeistern
Autor: Stefan Locke
Erschienen: Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung am 02.10.11
Link zum Beitrag
Der
Autor gibt einen Einblick in die Entstehung von Gesellschaftsspielen.
Er beleuchtet dabei verschiedene Perspektiven von Autoren und Verlag.
Game Over
Autoren: Thomas Nolde/Marc Tomona
Erschienen: youtube am 16.08.2011
Link zum Video
Die
Bachelorarbeit der Augsburger Hochschule für Mediengestaltung versucht
auf witzige Weise darzustellen, wie Pöppel, Spielsteine und
Tipp-Kick-Figuren mittlerweile von den elektronischen Spielmedien
verdrängt werden.
Der Raufbold, Steffi und ein Arsch
Autoren: Fred Bogner und Anna Schöll
Erschienen: Zeitschrift PLAY, Nr. 02/2011
Link zum Beitrag (PDF-Download 2,2 MB)
Der
Artikel stellt sechs verschiedene Spielkameraden vor und nimmt Bezug auf
gemeinsames Tun. Dabei werden Brettspiele in eine Reihe gestellt mit
Fußball, Tennis oder anderen Beschäftigungen.
Vinum et circensis
Autor: Axel Biesler
Erschienen: Blog und Zeitschrift Vinum, Nr. 7/2011
Link zum Beitrag
Der
Autor nimmt als Weinkenner einige der gerade neu erschienen Weinspiele
unter die Lupe. Mit einem Augenzwinkern untersucht er, ob sein
Fachwissen vorteilhaft beim Spielen einbringen kann.
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